In Deutschland lebten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Ende 2017 insgesamt 7,8 Millionen Menschen mit schweren Behinderungen. 51 % davon waren Männer und 49 % Frauen. Darunter fallen vor allem ältere Personen. Rund ein Drittel dieser betroffenen Menschen waren älter als 75 Jahre. Rund 44 % waren Menschen, die zwischen 55 und 74 Jahre alt waren. Zwei Prozent waren Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.

Mehr als die Hälfte dieser Personenkreise litten unter einer körperlichen Beeinträchtigung. Bei rund einem Viertel waren organische Ursachen für die Behinderung ausschlaggebend. Bei 13 % der Fälle waren psychische oder geistige Erkrankungen Ursachen der Behinderung.

Probleme behinderter Menschen

Menschen mit einer Behinderung stoßen immer wieder auf Alltagsprobleme. Das betrifft den Besuch von Veranstaltungen, Kinos, Cafés und auch die Auswahl der Ärzte. Auch das Vorzeigen eines Behindertenausweises stößt in Deutschland vielerorts auf Kritik. Betroffene berichten oft, dass dieser Ausweis schon optisch ein Problem darstellt. Viele würden deswegen in der Öffentlichkeit diskriminiert werden.

Für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung kann schon das Ein- und Aussteigen aus einem öffentlichen Verkehrsmittel zu einer wahren Tortur werden. Oft sind auch Eingänge in Gebäude nicht barrierefrei gestaltet. Dazu kommen noch Stress und Hektik. Viele Menschen mit einer Behinderung brauchen für die Verrichtung unterschiedlicher Tätigkeit länger als Menschen ohne Behinderung.

Inklusion soll kein Fremdwort sein

Deshalb ist es wichtig, diese Menschen in ihr soziales Umfeld zu integrieren. Menschen mit Behinderungen haben im Grunde die gleichen Bedürfnisse wie nicht behinderte Personen. Sie bewältigen ihren Alltag allerdings auf eine andere Art und Weise. Das Leben dieser Menschen soll nicht dem Spielen casino gleichen. Diese Alltagsbewältigung geschieht nicht wegen ihrer Behinderung, sondern trotz ihrer Behinderung. Menschen mit Behinderung wollen den Alltag selbstbestimmt gestalten und Verantwortung übernehmen.

Wir beraten Sie auch in allen Fragen der Inklusion und der damit verbundenen Herausforderungen.

Eine Behinderung soll nicht stigmatisieren. Wir versuchen für alle Probleme eine geeignete Lösung zu finden.